Sind Veränderung und Anpassung nötig?

geschrieben am: 29.10.2019 von: Oliver Haberger

Viele nennen dieses Zeitalter das Informationszeitalter und Wissen ist die Währung dieser Epoche. Doch es scheint so, dass das Wissen in einer unfassbaren Geschwindigkeit zunimmt. Man hat eine mehr als tausendfache Zunahme seit dem Jahr 1950 berechnet. Hat die Inflation von Wissen den Wert von Wissen relativiert? Zu einem gewissen Grad ja, denn dieses Übermaß an verfügbaren Informationen birgt natürlich viel Schrott, um es deutlich auszudrücken. Aber uns geht es ja um die Perlen der innovativen Informationen.

Wie können wir uns an diese Entwicklung anpassen und vor allem die richtigen Informationen finden, die für uns relevant sind?

Das scheint unmöglich, selbst intelligente Suchmaschinen, ausgerüstet mit künstlicher Intelligenz (KI), gefüttert mit allen erdenklichen Stichworten und Algorithmen, es bleiben die Ergebnisse rudimentär und hinterlassen uns meist mit mehr Fragen als Antworten. Eine Folge ist die zunehmende Spezialisierung auf einzelne Themen. Wir haben in Deutschland hunderte Arten von Ingenieuren, in den meisten Dritt-Ländern gibt es maximal 5 Arten. Die Spezialisierung brachte es mit sich, dass in den Details zwar eine Menge Qualität herausgearbeitet werden konnte, aber die Schnittstellen zwischen den Kompetenzen wurden vernachlässigt.

Die zunehmende Spezialisierung ist die richtige Antwort, doch wie bei fast allen Entwicklungen übertreiben wir es zuerst, bis eine Korrektur eintritt und die Entwicklung sich in der Balance zwischen machbarem und ökonomisch vertretbarem Aufwand einpendelt. Bis wir dann wieder eine Spezialisierung aus einzelnen Sparten machen.

 

Finden statt Suchen?

Einer der wichtigsten Fragen aber bleibt und wird zunehmend zwingend zu klären. Wie kommen wir an die Informationen, die wir für unser wirtschaftliches Wachstum benötigen? Die Suchmaschinen helfen nur rudimentär, Data Analysten gibt es zu wenig und sind teuer. Rechercheaufträge sind aufwendig und ebenfalls teuer. An erster Stelle sollten wir uns aber fragen: Wie sollen wir suchen? Das Wie ist heute der entscheidende Faktor. Eine blinde Suche nach dem Muster „lass uns mal ein Stichwort googeln“, bringt uns nur dahin, wo der Wettbewerb auch schon ist. Alle wollen das neue Wissen auf die leichteste Art und ohne großen Aufwand. Wir wollen aber Informationen finden, die uns zu disruptiven Technologien verhelfen.

 

Wir müssen unser Suchverfahren anpassen

Weg vom Short-Cut Research und Google-Schnell-Ergebnissen hin zu einem Research Management, dies heißt, mehr Augenmerk auf das ganze Suchverfahren, unsere Einstellung zu neuem Wissen an der richtigen Stelle ausrichten und die Strategie bewusst transformieren hinzu zu ergebnisfokussierten Verfahren an erster Stelle. Das fängt weitaus früher an, als angenommen, unser Vorwissen spielt eine tragende Rolle. Das bestehende Wissen in einem Unternehmen ist die Basis, aus dem heraus neues Wissen erst erschlossen werden kann. Ohne eine solide Evaluierung „Wo stehen wir?“ ist eine Ausrichtung auf das „Wohin?“ nicht möglich.

 

Ziele werden vom Standpunkt aus definiert

Der Standpunkt in diesem Falle ist dasjenige Level, welches in Ihrem Unternehmen an aktuellem Wissen vorhanden ist. Allein dies einmal zu evaluieren würde in den meisten Unternehmen zu einem erstaunlichen Aha-Effekt führen. In manchen Olds-Mobil Unternehmen wird das Level an Wissen alle 10 Jahre ein bisschen angehoben, dabei steht lediglich das Konsolidieren von Prozessen im Vordergrund, aber das Überleben wird gesichert und es mag tatsächlich für manche funktionieren. In innovativen Unternehmen nimmt jedoch das Wissen jedes Jahr um mindestens das Doppelte zu. In Unternehmen, welche bekannt sind disruptive Technologien zu entwickeln, verdoppelt sich das Wissen alle zwei Monate.

Wie sollte eine Strategie, um einen Informationsvorsprung zu erlangen, gestaltet werden?

Jeder sieht sich vor der Herausforderung weiteres Wissen zu implantieren, um im Wettbewerb einen Vorsprung zu erreichen. Doch in vielen Fällen kann dieses neue Wissen nur rudimentär oder gewinnbringend umgesetzt werden. Der Content kann nicht andocken an die Strukturen der vorhandenen Wissensanwendung, somit geht bis zu 90 % des neuen Wissens wieder verloren. Der Missing-Link ergibt sich aus dem Level des vorhandenen Wissens und der neu zu implantierenden Erkenntnissen. Je weniger der aktuelle Level auf dem bestmöglichen Stand ist, umso größer ist die Lücke.

Setzen Sie alles daran, das vorhandene Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen, um das neue Wissen aus den aktuellen technologischen Entwicklungen besser zu implantieren. Investieren Sie gezielt in Ihr Weiterbildungskonzept, um einen Boden vorzubereiten, der auch die Grundlage bietet, das vorhandene Potential in den aktuellen Innovationen für sich so weit wie möglich zu nutzen.

Die Untersuchungen zeigen, dass bis zu 90 % des Wissens nicht angewendet werden kann, zeigen auch, dass meist keine Adaption erfolgen kann, da die Vorbedingungen nicht erfüllt sind, das neue Wissen aufzunehmen. Es ist also unabdingbar, eine Strategie der Adaption zu implantieren und ein Weiterbildungskonzept zu nutzen, um das vorhandene Wissen extrem auf das höchste Level zu bringen. Selbst die bestehenden besten Unternehmen können dabei nur unwesentlich mehr neues Wissen auswerten, aber dieses Wenige entscheidet tatsächlich über den Vorsprung im Wettbewerb.

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