Veränderungen sind nicht zu vermeiden

geschrieben am: 15.07.2020 von: Oliver Haberger

Die Krise verlangt eine Anpassung aller betrieblichen Abläufe und auch der der Wertschöpfungskette. Eine Krise hat nicht nur die Kraft unser Handeln umzustellen und alle Maßnahmen in einem Betrieb zu überdenken, aus psychologischer Sicht hat sie auch den Effekt Überlebens-Ängste und Befürchtungen in uns entstehen zu lassen. Man kann sich nicht dagegen wehren, denn es handelt sich tatsächlich um einen uralten Instinkt. Wir lassen alles Unwichtige weg und fokussieren uns auf das Überleben.

Dies war auch für viele Jahrtausende die richtige Handlungsweise, doch unser gesamtes gesellschaftliches und soziales Leben hat sich geändert. Anstatt um das Überleben kämpfen zu müssen, haben wir soziale Absicherung und Corona-Kredite, die Politik schnürt ein finanzielles Paket, wie es dies in der gesamten Geschichte der deutschen Nation noch niemals gegeben hat.   

Mehr Unternehmen haben gar durch die Krise gewonnen als jemals zuvor und ganze Wirtschaftszweige werden in Deutschland wieder auferstehen.  Der Wandel ist nicht nur eine neue Ordnung, sondern wird auch eine neue wirtschaftliche Belebung mit sich bringen. Sie und wir werden wieder ein Wirtschaftswunder erleben, Experten meinen sogar ähnlich wie das nach dem zweiten Weltkrieg.  Sollte dieses Szenario eintreffen, stehen wir noch ganz am Anfang des Abschwunges? Ob dies dann zu einem weiteren V oder eher ein USzenario ergeben wird, weiß niemand vorher zu sehen. Doch eines ist jetzt schon klar, auch aus dieser Krise wird es Gewinner geben 

Im aktuellen Newsletter sprechen wir von den zwei Merkmalen, die den Erfolg einiger Startups in der Krise ausmacht. 

 

Beweglichkeit 

Flexibel auf die Anforderungen einer Krise zu reagieren, indem auf die Stimmung im Markt genau hingehört wird. Etwas, was viele erfolgreiche Startups sehr gut können und wo tradierte Unternehmen Schwierigkeiten haben. Das zweite Merkmal ist die dem Unternehmen inhärente 

 

Innovations-Kompetenz 

Diese Kompetenz ist eine Summe eines spezifischen Potentials und im besten Fall auch dessen Bündelung aus allen Bereichen des Unternehmens. Bei dem Potential handelt es sich um die Innovationskraft. Allerdings nicht diejenige, die Sie bereits einsetzen. Im ganzen Unternehmen ruhen Reserven an Innovations-Potential, die selten genutzt werden. Die Innovationskompetenz setzt sich zusammen aus dem Basiswissen und den fachlichen und kreativen Kompetenzen aller Mitarbeiter, den Erkenntnissen und den Ergebnissen der hauseigenen Denkwerkstatt und der Wissens-Datenbank und deren Lösungen in der Forschung und Entwicklungs-Abteilung. Sie liegt auch in den Schubladen der Abteilungen und nicht zuletzt im Weiterbildungskonzept des Unternehmens. 

Doch an dieser Stelle gehört noch ein drittes Merkmal, welches erst ermöglicht, dass die Flexibilität und die Innovations-Kompetenz angewendet werden, dieses Merkmal  stammt aus dem Persönlichkeitsprofil eines Unternehmens.   


Entrepreneurship
 

Die Definition von Entrepreneurship geht jedoch weit auseinander. Kaum jemand hat ein klares Bild, was nicht verwunderlich ist, denn letzten Endes handelt es sich nicht um eine Fähigkeit, sondern um ein Setup von Fähigkeiten. Im Wesentlich sollte man der Interpretation des Ökonomen Joseph Schumpeter folgen. Er unterscheidet grundsätzlich den Entrepreneur vom Manager: 

Schumpeter bezeichnet Management als Verwaltungsaufgabe. Der Geist des Entrepreneur ist auf neue Ideen ausgerichtet und etabliert diese. Geht ein waschechter Entrepreneur einen Innovationsprozess an, werden zum Schrecken der meisten Mitarbeiter zuerst alte Strukturen aufgelöst oder gar zerstört. Der Entrepreneur muss dabei nicht der Erfinder des Neuen sein, sondern sucht zuerst die Neuordnung, eine neue Zusammensetzung von eventuell bestehenden oder neuen Ideen. Er kann eine ganze Wertschöpfungskette zerstückeln und neu und anders zusammensetzen.  

Empfehlenswert dazu ist das Buch „Kopf schlägt Kapital“ von Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin, der den Begriff der „konzept-kreativen Gründung dazu entwickelte.  

Entrepreneurship besteht aus drei aktiven, aufeinander aufbauenden Strategien, der Identifizierung einer Marktchance, der Entwicklung einer Geschäftsideen sowie die Umsetzung und Anpassung der Idee.

 

Einer muss nicht alles können, aber viele können fast alles. 

Die Fähigkeiten, die hinter diesen drei Strategien stehen, müssen sich nicht in einer Person vereinen. Aber damit sich ein Unternehmen weiter entwickelt, müssen sie in einem Unternehmen vorhanden sein und gebündelt werden. Meist mangelt es am Letzteren, irgendwie sind die Fähigkeiten schon vorhanden, aber an einer dezidierten Bündelung aller Innovations-Kompetenz innerhalb des Unternehmens und einem fokussierten Konzept mangelt es. Genau da liegt der Unterschied, der für den Erfolg entscheidend ist.  

Hier greifen die Persönlichkeitsmerkmale, der Führungsstil und die Unternehmensentwicklung   zusammen, hier muss der Lenker des Unternehmens eingreifen und die Grundlagen legen, dass Führungskräfte auch zu  Entrepreneuren werden, zumindest teilweise. 

Die Grundlage all dessen ist das Wissen, die Kompetenzen aus denen sich die Qualifikation bilden. Bei der Bildung Ihrer Innovations-Kompetenz ist vor allem eines entscheidend, die Gestaltung Ihres Weiterbildungskonzeptes. Dazu benötige Sie heute Hilfe von außen, denn auch diese Qualifikation ist längst eine Innovations-Kompetenz. Vertrauen Sie deshalb auf Weiterbildungsexperten. Besprechen Sie das mit einem starken Weiterbildungsexperten und lassen Sie sich beraten.  

Unser Bildungskonzern 5D GmbH steht Ihnen mit drei Säulen unter einem Dach zur Seite:  

MANAGER INSTITUT MANAGER University PROTRANET 

Drei starke Säulen, die hervorragend Ihre Innovations-Kompetenz stärken und Synergien ermöglichen, die einen immensen Mehrwert für Sie mitbringen. 

Sie können uns jederzeit unter der 0800 3060303 anrufen, wir sind für Sie da. 

 

 

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