Komplexität ist das Angstwort des Jahrzehntes

geschrieben am: 12.07.2019 von: Oliver Haberger

Was der Unterschied zwischen „Komplex“ und „Kompliziert“ ist, haben wir bereits in früheren Blogs erörtert, weshalb ich hier nur kurz auf die Komplexität eingehe. Komplexität ist eine Ableitung vom lateinischen Wort „complexum“. Hier verbinden sich gleichzeitig die Faktoren umschlingen, umfassen, zusammenfassen‚ flechten, ineinander fügen, verflochten‚ verwoben.

In einem Satz zusammengefasst: Komplexe Systeme sind im höchsten Maße instabil und in Abhängigkeiten, Dynamiken und Verhalten in seinen Teil-Systemen verflochten und verbunden.

Laut dem Ökonom Peter Ulrich ist Komplexität eine Situation von unüberschaubarer Vielfalt einwirkender Faktoren. Die gegenseitigen Interdependenzen sind das hauptsächliche Merkmal, welches schlecht strukturierbare Entscheidungsprozesse hervorbringt.

Zunehmend sind also Fähigkeiten gefragt, komplexe Systeme meistern zu können. Je größer die Verantwortung im Unternehmen, umso mehr Faktoren müssen in einen Entscheidungsprozess einbezogen werden. Dass viele von den Faktoren in ihren Auswirkungen und zeitlichen Verläufen kaum abschätzbar sind, macht die Entscheidungen oftmals unsicher. Manager bewegen sich zunehmend auf dünnem Eis.

 

Wie kann man Ansprüche unterschiedlicher Disziplinen vereinen?

Komplexität entsteht auch durch die Ansprüche, die aus unterschiedlichen Disziplinen in einer Forderung zusammengefasst werden. Unsere Ansprüche an Projekte haben sich beinahe um 180 Grad verändert. Es genügt heute nicht mehr sich in einer Disziplin zu entwickeln. Alle Disziplinen sind heute nicht nur durch Schnittstellen verbunden, man weiß heute, dass Abhängigkeiten bestehen, die bisher kaum berücksichtigt wurden. Der zunehmende Wettbewerbsdruck macht es nötig, immer mehr Parameter in unsere strategischen Entscheidungen mit einzubeziehen.

Dies ist einer der Gründe, aus dem der Bildungskonzern 5D GmbH geboren wurde. Hier wurden komplementäre Plattformen, auch mit allen inhärenten Ebenen, zusammengefügt. Das erste ganzheitliche Bildungssystem, welches sich der neuen Komplexität stellt und eine Antwort dafür anbietet. Dabei steht im Fokus, dass für Unternehmen das Angebot entsteht, auf allen betreffenden Ebenen einen Anschluss an die neuesten Innovationen in den jeweiligen Unternehmensbereichen zu erreichen.

MANAGER INSTITUT – MANAGER University – PROTRANET

bieten komplementäre Weiterbildungskonzepte, welche den komplexen Anforderungen entgegenkommen. Über viele Jahre wurde das Wort Synergie für fast jede Kollaboration missbraucht und es gibt kaum synergetische Konzepte, die des Wortes gerecht werden. Doch mit dem Bildungskonzern 5D GmbH ist dies nicht länger nur ein theoretischer Anspruch, sondern wurde gezielt auf synergetische Erfordernisse abgestimmt. Wirkungsstarke Synergien erfordern ein hohes Maß an Kompetenzen und dezidierte Organisation. Falls es Sie interessiert, wie Synergie tatsächlich funktioniert, verweise ich Sie auf den entsprechen Blog auf unserer Homepage.

Kompetenzen bestehen nicht nur aus Wissen, sondern aus sehr vielen Erfahrungswerten, die über Jahre gesammelt wurden. Eine Synergie macht sich gerade diese Erfahrungswerte zunutze. In dem neuen Bildungskonzern sind zum ersten Mal in der deutschen Weiterbildungsbranche synergetische Konzepte möglich, die alle Erfahrungswerte bereits beinhalten.

 

Einige Beispiele können dies verdeutlichen:

  • Marketing ist heute mit psychosozialen Kompetenzen verbunden
  • Produktentwickler müssen praktische, empirische Anwendungsszenarien aus Alltagsgeschehen gestalten können
  • IT-Führungskräfte müssen sich unternehmerische Perspektiven aneignen
  • Software- Entwickler benötigen die Sicht ökonomischer Anwendungsarchitekturen
  • Führungskräfte sind auch Coach, Mentoren und Vermittler von unternehmerischen Prinzipien
  • Personalfachleute sind heute auch Coach, Trainer und Weiterbildungsberater

 

Dies sind nur einige, angerissene, Perspektiven, jeder der genannten Personen hat noch weitere Herausforderungen. Die einzelnen Bereiche wie Methodik, Führung, Digitalisierung und Fachbereichskompetenz sind heute verwoben und bringen dadurch diese komplexen Systeme erst zum Vorschein.

Will man die Anforderungen herunter brechen, kann man drei hauptsächliche Kompetenzen festmachen, welche die Basis aller holistisch erforderlichen Weiterbildung bildet.

  1. Die Entwicklung der persönlichen Qualifikationen
  2. Der Kompetenzen des Fachbereichs
  3. Kompetenz digitaler Architekturen und Implantation.

Trennen lassen sich die Basis Kompetenzen immer schlechter, so dass Weiterbildungskonzepte exakt abgestimmt werden müssen. Das Angebot des Bildungskonzern 5D GmbH bildet genau diese drei Kompetenzen ab und das immer zum jeweiligen neuesten Stand der Innovationen.

Sprechen Sie mit unseren qualifizierten Beratern und fragen Sie nach einem holistischen Weiterbildungskonzept für Ihre Situation.

 

Kommentar schreiben