Digitalisierung der letzten Meile

geschrieben am: 14.01.2019 von: Oliver Haberger

Eines der zukünftigen disruptiven Felder ist die letzte Meile, also das direkte Umfeld des Konsumenten. Wenn ein Lieferant diese besitzt, hat er den direktesten und intimsten Zugang zu den Bedürfnissen eines Konsumenten. Man mag dies ethisch bedenklich betrachten oder ökonomisch frech, aber es wird kommen.

Die Großen üben bereits fleißig daran, die letzte Meile zu beherrschen, auch wenn es Rückschläge durch die Wettbewerbsgerichte gibt, wie beispielsweise bei dem Bestellknopf für bestimmte Produkte neben dem Kühlschrank. Die dahinterstehenden technologischen Wertschöpfungsmechanismen werden sich durchsetzen. Der intelligente Kühlschrank existiert, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Lieferanten sich um die Bestelllisten drängeln werden, die dieser Kühlschrank ausstellt.

Oder wie wäre eine Plattform, die die Listen veröffentlicht und der günstigste Anbieter bekommt die letzte Meile?

Der Bestellknopf wird zurückkommen und wird dann mit bidirektionaler Digitalisierung auch die Anforderungen der Wettbewerbsaufsicht erfüllen.

Viele werden auf die Barrikaden gehen, dass die Wirtschaft in die intimsten Bereiche vorstößt und uns scheinbar sogar Entscheidungen abnehmen wird. Doch der Kunde will das. Es fördert die Bequemlichkeit und die Ethik unterliegt der Kraft der Ignoranz. Im englischen Werbehandbuch steht ein Satz, der für die meisten Marketing-Strategen eine Schlüsselfunktion einnimmt.

“The Power Of Willful Ignorance Cannot Be Overstated”.

Kunden “wollen”, auch wenn es ethisch bedenklich wird, immer den bequemen Weg wählen. Wir essen Schweinefleisch, obwohl wir wissen, woher diese Tiere kommen. Wir glauben lieber dem Slogan “Farm Frisch” als unserem Verstand. Deshalb wird sich auch die Kommerzialisierung auch der letzten Meile durchsetzen.

Doch eine positive Seite darf nicht unterschätzt werden, es eröffnet neuen Geschäftsmodellen viele Türen. Die digitalisierte Form der Liefermöglichkeiten und Dienstleistungen hat viele Möglichkeiten, die bisher kaum bearbeitet sind. Hier sind die neuen Felder für örtliche Anbieter, die ansonsten den Zug der digitalen Entwicklung versäumen würden. Die Ablese des Stromverbrauchs über Funk und digitale Übertragung ist nur der Anfang.

Auch das Handwerk ist von der Digitalisierung betroffen, wenn auch im Vergleich mit reinen Dienstleistungsunternehmen weniger, doch die digitale Transformation ist nicht mehr aufzuhalten. Die Unternehmens-Magazine sind voller gut präsentierter Beispiele, auch aus dem Handwerk, wie Digitalisierung in einem Kleinbetrieb um die Ecke Marktvorteile bringt.

Die Digitalisierung wird in mehreren Bereichen eine neue Größenordnung an Abhängigkeiten schaffen. Ohne die Berücksichtigung, Umsetzung und Implantation digitaler Prozesse wird es bald nicht mehr möglich sein, sich in den Wertschöpfungsketten des deutschen Marktes zu behaupten. Auch die Teilnahme an den örtlichen, also lokalen wirtschaftlichen Strömen wird schwer. Letztlich werden wir alle mehr voneinander abhängig und von den digitalen Strukturen.

Treiber sind auch die seit einigen Jahren aus dem Boden gestampften Internetbasierten Dienstleistungen. Sie sind bereits weitgehend komplett auf digitaler Basis aufgestellt.

Zögern ist 2019 keine Option mehr, 2019 wird sich entscheiden, wer im Wettbewerb noch mithalten kann. Bei der Beteiligung zur digitalen Transformation ist Ignoranz tödlich.

Doch auch die Unsicherheit ist zu verstehen, es fehlt vor allem an Schulung über die Herstellung und Nutzung von digitalen Infrastrukturen. Sie sind die Grundlage und müssen erst einmal definiert und umgesetzt werden. Letztlich sollen digitale Infrastrukturen die Geschäftsprozesse unterstützen. Sicherlich müssen manche Unternehmen, Handwerker und auch der Laden um die Ecke sich neu erfinden müssen und neu organisieren. In manchen Unternehmen muss die grundsätzliche Geschäftsarchitektur angepasst werden.

Dazu benötigen Sie die richtigen Partner. 2019 helfen wir Ihnen dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Unser Bildungskonzern 5D GmbH steht Ihnen, mit drei Säulen unter einem Dach, zur Seite:

MANAGER INSTITUT – MANAGER University – PROTRANET

Drei starke Säulen, die sich hervorragend ergänzen und Synergien ermöglichen. Dabei bieten wir nicht nur über ### Seminare und Workshops aus 18 Unternehmensbereichen an, wie zum Beispiel aus den Bereichen Unternehmensführung, Projektentwicklung, Marketing oder Organisationsentwicklung sondern auch attraktive Angebote im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung für Manager, sowie Workshops in welchen wir Ihnen alles über Software-Architekturen und Data Analysen beibringen.

Die IST-Analyse, an welcher Stelle ein Unternehmen steht und wo die digital wertvollen Potentiale liegen, ist ein erster Schritt. Sie müssen Ihr eigenes Unternehmen besser verstehen und die “Best Practice” kennen lernen. Vor einer Digitalisierung sollte das Unternehmen bereits nach “Best Practice” aufgestellt sein. Um dies nachhaltig herauszuarbeiten, müssen Sie nicht nur so wenig voreingenommen wie möglich Ihr eigenes Unternehmen aus einer Meta-Ebene beurteilen, sondern auch mit den öffentlich zugänglichen bestmöglichen Möglichkeiten vertraut sein. Alles, was die Forschung und die Besten bereits anwenden, steht zur Verfügung. Wie nie zuvor sind die Geheimnisse keine Geheimnisse mehr, Transparenz ist einer der Vorteile der neuen digitalen Welt.

Lassen Sie sich beraten, wie die ersten Schritte aussehen, wie sie noch tiefer in die Thematik einsteigen können, oder machen Sie sich vertraut mit den “Best Practice” Methoden.

Bei uns steht an erster Stelle Ihr Interesse an “Ihrem Fortschritt”. Eine qualifizierte Beratung ist deshalb erste Pflicht für uns. Unsere Berater kennen die Problemstellungen von Unternehmen an dieser historischen Schwelle sehr genau und können viele Ihrer Fragen beantworten. Rufen Sie uns unter 0800 3060303 an, wir sind 2019 für Sie da.

 

Ihr O.H.

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