Die Motivation macht das Geschäft: So führen Sie Ihre Mitarbeiter zu besseren Leistungen

geschrieben am: 15.03.2013 von: Christian Wilhelm

Motivation ist das A und O für den beruflichen Erfolg. Auch für den Unternehmenserfolg spielt Motivation eine entscheidende Rolle, da nur motivierte und engagierte Mitarbeiter gute Leistungen erzielen. Die entscheidende Frage ist deshalb: wie kann ich als Vorgesetzter meine Mitarbeiter so motivieren, dass sie engagiert bei der Sache sind, produktiv und effizient arbeiten und am allerbesten: Spaß an ihrer Arbeit haben?

Nur ein motiviertes Team ist ein gutes Team

Materielle und immaterielle Motivationsfaktoren

Unter Motivation versteht man, theoretisch gesprochen, die Summe aktivierender und orientierender Beweggründe für unser Handeln, Verhalten und einzelne Verhaltenstendenzen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Erfolgserlebnisse oder Belohnungen. Wer motiviert ist, hat ein Ziel vor Augen, das er mithilfe seiner Arbeit, seines Engagements erreichen will.

Ein entscheidende Motivationsfaktor für unser Handeln und Verhalten kann ein materieller Anreiz sein, etwa in Form des Monatslohns, einer Gehaltserhöhung oder bestimmter Dinge, die man mit dem verdienten Geld erwerben will. Mindestens genauso wirdsam können aber auch immaterielle Dinge sein wie Anerkennung oder ein gesteigertes Selbstwertgefühl, das sich etwa dann einstellt, wenn man eine sehr schwierige Aufgabe löst, an der andere vielleicht gescheitert sind. Im Folgenden ein paar Überlegungen dazu, welche materiellen und immateriellen Motivations-Anreize es gibt und wie Sie diese für die Motivation Ihrer Mitarbeiter nutzen können:

  1. Gehaltserhöhungen oder Prämien sind Belohnungssysteme, die sehr beliebt sind, die aber nur kurzfristig greifen. Das hat damit zu tun, dass der Lebensstandart heute insgesamt recht hoch ist und die Menschen heute andere Bedürfnisse als wichtig einschätzen als früher.
  2. Heutzutage spielen Anerkennung, Vertrauen, Autonomie und häufiges Feedback auf geleistete Arbeit eine sehr große Rolle. All diese Aspekte tragen dazu bei, dass sich Mitarbeiter kompetent und ernst genommen fühlen. Respekt vor Menschen und deren Leistungen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, damit immaterielle Anreize funktionieren.
  3. Als Chef müssen Sie darauf achten, dass Ihre Mitarbeiter Ziele und Aufgaben haben, die sie herausfordern, aber nicht überfordern. Sie sollten diese mit Ihren Mitarbeitern absprechen und sie in regelmäßigen Abständen überprüfen. Es ist wichtig, Ihren Mitarbeitern zur Erreichung ihrer Ziele den nötigen Freiraum und die nötige Verantwortung zu geben. Gleichzeitig sollten Sie als Vorgesetzer aber auch Präsenz zeigen, damit sie Probleme rechtzeitig erkennen und wenn nötig mit Ihren Mitarbeitern darüber sprechen können.
  4. Motivation ist ein langfristiger Prozess und sollte deswegen als eine fortwährende und zentrale Aufgabe in der Führungs- und Unternehmenskultur angesehen werden. Ein Vorgesetzter, der seine Mitarbeiter permanent fördert, an deren Fähigkeiten glaubt und Sie aktiv mit Schulungen und Aufgaben weiterentwickelt, sorgt für nachhaltige Motivation.
  5. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Mitarbeiter stets über wichtige Entwicklungen im Unternehmen informiert sind. Sie müssen darauf achten, dass das Wissen und  die Informationen innerhalb des Betriebs gut verteilt sind. Es muss sichergestellt sein, dass die Mitarbeiter die organisatorischen Prozesse nachvollziehen können, sich nicht ausgeschlossen sondern als Teil des Unternehmens fühlen und auch eigene Anliegen und Vorschläge einbringen können.

Wenn Sie als Chef merken, dass einer ihrer Mitarbeiter in einem „Motivationsloch“ steckt, dann suchen Sie als Vorgesetzter das Gespräch. Versuchen Sie eine Lösung zu finden, indem Sie Ihrem Mitarbeiter beispielsweise ein anderes Aufgabengebiet oder ein neues Projekt zuweisen, ihm mehr Verantwortung und Freiheit geben und ihm ganz allgemein bei Fragen immer zur Seite stehen. Suchen Sie nach möglichen Anreizen, um Ihre Mitarbeiter neu zu motivieren.

Coaching oder flexible Arbeitszeiten als Anreiz

Entsprechende Anreize oder „Belohnungen“ können je nach Unternehmen Coaching-Angebote, Weiterbildungen oder flexible Arbeitszeiten sein. Versuchen Sie dabei immer, sich so weit wie möglich in Ihre Mitarbeiter hineinzuversetzen. So können zum Beispiel einem Bürotätigen mit Familie flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, viel mehr bedeuten als etwa ein bisschen mehr Geld. Nur wer sich die Mühe macht, herauszufinden, womit er seinen Mitarbeitern wirklich weiterhilft, welche Bedürfnisse sie haben, wird es schaffen, sie auch auf längere Sicht zu motivieren.

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