Viele Mitarbeiter-Gespräche scheinen ohne Regeln auszukommen

geschrieben am: 18.08.2017 von: Oliver Haberger

Wundern Sie sich auch manchmal, warum so wenig an Information von einem Gespräch bei einem Mitarbeiter oder Kollegen hängen bleibt? Wie viel davon umgesetzt wird?

Im Newsletter haben wir über einige Regeln gesprochen, die sich als grundlegendes Mittel eignen, die Gespräche mit Mitarbeitern zu gestalten. Wenn Sie diese anwenden, wird ein Mitarbeitergespräch um einiges leichter. Diese einfachen Regeln öffnen Türen des Herzen. Selbst bei den trockensten Angelegenheiten kann dies zu größerer Wirksamkeit beim Informationsaustausch führen.

Mitarbeiter, die Vorgesetzte erleben, welche die Regeln einhalten, binden sich stärker an das Unternehmen, als andere. Dies haben zahlreiche Studien ergeben und wir haben im letzten Blog ausführlich darüber gesprochen.

Zur Unternehmensführung gehören die Perspektiven aus Lenkung und Führen. Je stärker diese Instrumente nun auf die zu lenkenden und führenden Einheiten eingeht, umso nachhaltiger wird das Ziel umgesetzt.

 

Eine Führungskraft muss sich mit den Motiven des zu Führenden verbinden  

Ein wichtiger Ansatz, um eine grundlegende Kultur eines mitarbeiterfreundlichen Unternehmens zu etablieren. Doch als wahres Zeichen der Wertschätzung wird dies erst empfunden, wenn dies authentisch geschieht. Eine schwierige Angelegenheit, weil es erwiesen scheint, dass hier Emotionen im Spiel sind. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit, denn Emotionen lassen sich auch steuern. Die Erkenntnisse im Bereich der emotionalen Kompetenz gehen davon aus, dass man mit entsprechendem Verhalten gute Emotionen erzeugen kann. Eine einfache Aussage, die wir weitgehend im privaten Leben berücksichtigen, da ja niemand willentlich einen Partner verletzen möchte. Doch im Umgang im Büro, oder unter Kollegen, oder auch da, wo es Überschneidungen gibt, sind die emotionalen Kompetenzen inzwischen eine unablässige Notwendigkeit. Emotionale Kompetenzen sind dabei ganz eng mit einfachen Kommunikationsregeln verbunden. Da wir diese schon mehrfach aus anderen Perspektiven beleuchtet haben, hier eine Auflistung der Wichtigsten:

 

  • Offene W-Fragen im Gespräch verwenden
  • Aktives zuhören – Fragen stellen – nachhaken
  • Den Namen des Gegenüber kennen und ansprechen
  • Die Beobachtungsgabe trainieren, aufmerksam schauen
  • Ihr Gegenüber – immer – zu Ende sprechen lassen
  • Empathisches Verhalten, den anderen spüren
  • Sich für die Perspektive des anderen Menschen interessieren
  • Angemessenen Blickkontakt nicht verlieren

 

Alle diese Verhaltensweisen lösen, bei Beachtung, in beide Richtungen Emotionen aus. Bei Nichtbeachtung und gegenläufigem Verhalten können Emotionen ausgelöst werden, die Sie dann unter Umständen nicht mehr unter Kontrolle haben. Der Mitarbeiter zeigt gute Miene und geht indessen mit schlechten Emotionen aus dem Gespräch.

Mitarbeiter- und Kollegengespräche zu gestalten ist erste Pflicht einer Führungskraft. Und zu wissen, dass wir es immer mit unberechenbaren Menschen zu tun haben, ist der erste Schritt. Insbesondere das Gespräch zwischen den Geschlechtern muss hier einen besonderen Stellenwert  haben, denn die Neurowissenschaft hat inzwischen bewiesen, wie unterschiedlich die Gehirne der Geschlechter arbeiten.

 

Wozu Achtsamkeits-Seminare?

Sorgsamer Umgang wird heute oft mit dem Attribut „Achtsamkeit“ belegt und es werden eine ganze Reihe Seminare zu diesem Thema angeboten.  Doch im Grunde sind diese überflüssig, denn es geht um die Beachtung von Verhalten im Umgang mit dem Gegenüber. Das kann trainiert werden. In Workshops, in Seminaren der Persönlichkeitsbildung, oder, wenn es diskret sein soll, mit einem Coaching.

Wo stehen Sie? Wir wissen inzwischen, dass dieser Bereich nur verbessert werden kann, jeder benötigt hier Verbesserung. Fangen Sie heute an, Ihre sozialen Fähigkeiten auszubauen, zu festigen und die Achtsamkeit wird Ihrer Aufmerksamkeit automatisch folgen.

Trainieren Sie Ihre sozialen Fähigkeiten am besten in einem Seminar mit anderen Menschen. Soziale Fähigkeiten können nicht durch Bücher oder über ein Webinar antrainiert werden. Das soziale Verhalten geschieht zwischen Menschen direkt und manchmal unvermittelt. Es ist oft überraschend und vielseitig und kann die schönste Beschäftigung sein, wenn es gelingt, das Herz eines Ihnen anvertrauten Mitarbeiters zu gewinnen.

In unseren Persönlichkeitsseminaren finden Sie eine ganze Reihe erster Ansatzpunkte und Angebote, um Ihre ganz persönliche Kommunikation den Schliff zu geben, der den Unterschied macht.

Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten besteht zu 98 Prozent aus Kommunikation, aber auch aus Verhalten, auf dem Hintergrund sozialer und emotionaler Kompetenz.  Ihr Verhalten zu trainieren haben Sie in der Hand.

Fangen Sie heute noch an! Diese Themen gehören inzwischen zu den Fähigkeiten, die uns zum lebenslangen Lernen herausfordern. Wir laden Sie ein zu unseren Seminaren und Workshops. Der erste Schritt kann auch ein Anruf bei einem unserer Berater sein. Diese stehen während der Geschäftszeiten bereit, um mit Ihnen zu kommunizieren. Rufen Sie an.

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