Präsentieren & moderieren? Kein Problem, ich kann es!

geschrieben am: 25.07.2012 von: Christian Wilhelm

Viele Menschen haben Angst vor Publikum. Sie scheuen sich davor, ihre Ideen öffentlich zu präsentieren oder auch Gespräche, Meetings, etc. zu moderieren. Gründe dafür können mangelnde Erfahrung oder Versagensängste sein. Doch heutzutage ist es enorm wichtig, dass Mitarbeiter im Stande sind, ihre Ideen (sei es vor größerem Publikum oder „nur“ ihrem Chef) so vorzutragen, dass sie nachvollziehbar und verstanden werden. Doch wie präsentiere ich meine Ideen richtig?  Wie gelingt mir eine gute Moderation? Im fortlaufenden Text verraten wir  Ihnen ein paar „goldene“ Präsentations- und Moderationstipps.

Der Weg zur erfolgreichen Präsentation

Präsentieren & moderieren. Das ist doch ein Klacks.

Der Weg zur erfolgreichen Präsentation

Beginn einer Präsentation

  • Beginnen Sie ihre Präsentation mit einer Begrüßung. Alternativ können Sie beispielsweise eine Frage in den Raum stellen oder eine provozierende These formulieren.

Hauptteil einer Präsentation

  • Suchen Sie während ihrer Präsentation Augenkontakt mit dem Publikum.
  • Integrieren Sie das Publikum in Ihr Gespräch. Wenn Sie Ihre Zuhörer persönlich ansprechen, werden diese Ihnen aufmerksamer folgen. Eine weitere Möglichkeiten, Ihr Publikum zum Zuhören zu bewegen, ist, dass Sie in Ihre Rede eine witzige Geschichte oder ein lustiges Sprichwort einbauen.
  • Verwenden Sie einfache, klar strukturierte Sätze und ein einfaches Vokabular. So ist gesichert, dass Ihre Zuhörer Sie auch verstehen. Auch sollten Sie unbedingt einen aktiven Satzbau benützen, niemals passiven Satzbau.
  • Sprechen Sie in ihrem eigenen Stil, dies macht Sie authentischer und sympathischer.
  • Formulieren Sie Ihre Rede in kurzen Sätzen.
  • Um eine Präsentation interessant zu gestalten, ist es immer gut, das Gesagte anhand von Bildern zu veranschaulichen. Durch Bilder lassen sich Information zudem besser einprägen als durch eine pure, „trockene“ Rede.

Schluss einer Präsentation

  • Ein perfekter Schlusssatz ist Ihr Dank an das Publikum für das aufmerksame Zuhören. Möglichkeiten, Ihren Vortrag auf effektive Weise abzurunden, sind etwa ein treffendes Zitat oder alternativ eine (rhetorische) Frage bzw. Aufforderung an Ihr Publikum.

Die Gestik

Es gibt 3 verschiedene Arten von Gestiken:

  • symmetrische Gestik: Hände bewegen sich symmetrisch.
  • asymmetrische Gestik: Hände bewegen sich unterschiedlich.
  • funktionale Gestik:  Die gesprochenen Worte werden anhand von Bewegungen unterstrichen.

Verwenden Sie am besten die funktionale Gestik, da diese am Authentischsten und auch am Aussagekräftigsten ist.

Für alle 3 Arten gilt, dass die Gestik nicht aus dem Handgelenk kommen darf, sondern aus den Schultern oder den Ellenbogen kommen muss.

Der Blickkontakt: das A&O einer gelungenen Rede

Vor allem unerfahrenen Rednern fällt es schwer, Blickkontakt zu ihrem Publikum herzustellen. Deshalb ist es ratsam, zunächst nur vereinzelte Personen aus dem Publikum herauszugreifen und mit diesen in Blickkontakt zu treten. Wenn Sie mehr Erfahrung haben, werden Sie merken, dass es Ihnen leichter fällt, Ihrem Publikum in die Augen zu blicken.

Tipps für die richtige Körpersprache

  • Wählen Sie eine Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen. Achten Sie aber trotzdem darauf, dass diese dem jeweiligen Rede-Anlass entspricht.
  • Seien Sie stets freundlich und lächeln Sie das Publikum an. Das bringt Ihnen Sympathie ein.

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