Incentive: Laptop oder Porsche? Das ist hier die Frage.

geschrieben am: 13.09.2012 von: Juergen Moises

Incentive: Laptop oder Porsche? Was würden Sie nehmen? Gut, den Porsche gab es nur für einen Tag, oder genau genommen: für eine Spritztour auf der Autobahn. Martin Heubeck, Projekt Koordinator am MANAGER INSTITUT, hat sich – Achtung, jetzt Trommelwirbel – für den Laptop entschieden. Mit der Begründung, dass man davon „länger etwas  hat“. Da siegte am Ende wohl der Pragmatismus. Wobei, nicht ganz. „Den Porsche kauf ich mir dann später selber“, heißt es mit ironischem Lächeln hinterher.

Laptop oder Porsche

Laptop oder Porsche?

Die Frage, ob er lieber eine Festplatte oder einen Porschemotor rattern hört, wurde Martin Heubeck deshalb gestellt, weil er im Monat April um 25 % über dem angesetzten Umsatz lag – und damit Anspruch auf den vorher vereinbarte „Incentive“ hatte. Sprich: auf eine vorher versprochene Belohnung für die erreichten Umsatzziele. Im Vertrieb keine ungewöhnliche Prozedur, sondern im Gegenteil gehören Incentives (zu deutsch „Anreize“) in vielen Vertriebsabteilungen zum Alltag: mit dem Zweck, die Mitarbeiter zu besseren Leistungen zu motivieren bzw. für besonders gute Leistungen zu belohnen.

Bei Martin Heubeck ist der neue Computer nicht die erste Incentive. Im letzten Dezember gab’s zum Beispiel einen Einkaufsgutschein. Auf die Frage, wie er es geschafft hat, die Umsatz-Messlatte sogar um 25 Prozent zu überspringen, meint er ganz lapidar: „das war nicht schwierig“, und klingt dabei fast wie ein Profisportler. Was in punkto Incentives sicherlich auch die beste Einstellung ist, das heißt: sie als sportlichen Anreiz dafür zu sehen, jeden Tag das Beste zu geben. Da darf man den „Sieg“ dann auch genießen und stolz auf seine Leistung sein. Wir gratulieren!

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