Kommitment schlägt Competition

geschrieben am: 14.04.2018 von: Oliver Haberger

Eine gewaltige Welle an Anforderungen in Bezug auf Kompetenzen und Qualifikationen steht uns bevor. Damit ein Unternehmen seine Position im Wettbewerb überhaupt sichern kann, ist ein enormer Aufwand nötig. Wenn Sie Marktführer sein wollen, ist dies aber noch lange nicht alles.
Wie in unserem Newsletter ausgeführt, benötigen die komplexen Zusammenhänge und deren Abhängigkeiten bei den neuen digitalen Prozessen ein enormes Maß an Qualifikationen und neue Mitarbeiter wie Digital Analysten, Data Miner und zahlreiche weitere, die vor allem die analogen mit den digitalen Welten verbinden können. Die Glieder der Wertschöpfungskette auf der einen Seite und die der digitalen Prozesse auf der anderen, sind zwei Welten mit kaum sichtbaren Schnittstellen, bis diese geschaffen werden. Mitarbeiter benötigen Kompetenzen und Qualifikationen nicht nur rudimentär, es müssen Mitarbeiter höchster Güte gefunden werden. Keine Generalisten, aber mit Sicht über mehrere Fachbereiche, um mit Schnittstellen qualifiziert umgehen zu können. Da die Anforderungen so hoch sind, benötigen Sie Mitarbeiter mit einem überragenden Kommitment, welche gefunden oder ausgebildet werden müssen.

Das Kommitment der Mitarbeiter
Dieser weit unterschätzte Schlüssel zur Geschwindigkeit des Unternehmenswachstums und zur Innovation rückt endlich immer mehr in den Fokus.
Die Unterschiede zwischen einem Mitarbeiter mit hohem Kommitment und jemanden der seinen „9 to 5 Job“ erledigt, sind gravierend. Kennen Sie das Arbeitnehmer Kommitment System von Dr. Jörg Knobloch mit den A, B und C Mitarbeitern? Dies geht auf ein Mitarbeiterassessment von Louis Vincent Gerstner, dem Retter von IBM, zurück. Google sagt von sich, dass sie es nicht zulassen, dass auch nur ein einziger B oder C Mitarbeiter bei ihnen beschäftigt wird.
Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass Unternehmen, die es schaffen ihren Mitarbeitern ein großes Kommitment abzugewinnen, ein Vielfaches an Produktivität erbringen.
Das Gallup-Institut veröffentlicht kontinuierlich Zahlen in Bezug auf Mitarbeiter- Kommitment. Für 2017 sagte die Studie aus, dass nur ungefähr 13 Prozent der Arbeitnehmer engagiert und an den Unternehmenszielen überhaupt interessiert sind. Diese engagierten Mitarbeiter sind nach Dr. Knoblauch A – Mitarbeiter. 87 Prozent der Mitarbeiter jedoch gehören zu den B und C Mitarbeitern und haben nur rudimentäres oder gar kein Interesse, das Unternehmen voranzubringen.

Der Schlüsselindex der Hingabe
Unternehmen, die erkannt haben, dass das Kommitment ein Schlüsselindex ist, gehen dazu über Performance Evaluations Tools (PES) einzusetzen, um auch das Engagement bzw. Kommitment zu messen. Im Mittelstand und auch in den kleineren Betrieben ist es jedoch selten möglich, ein ausreichendes Assessment durchzuführen. Es fehlt schlicht an organisationszentrierter sozialpsychologischer Kompetenz bei den Personalleitern.
Doch das Kommitment wird immer wichtiger. So werden Personalleiter sich mit den Modellen wie zum Beispiel das „Drei Komponenten Modell des Kommitment in Organisationen“ beschäftigen müssen.

Quelle: J.P. Meyer et al., Affective, Continuance, and Normative Commitment to the Organization: A Meta-analysis of Antecedents,Correlates, and Consequences, Journal of Vocational Behavior 61, 20–52 (2002)

Nicht jedes Detail-Wissen wird nötig sein, aber ein gesundes Verständnis von Zusammenhängen bei der Evaluierung sind die neuen gefragten Skills bei Personalleitern. Diese Skills sind kaum vorhanden, doch können sie durch entsprechende Kombinationen an Weiterbildungen erworben werden.
Als Weiterbilder sind wir beim MANAGER INSTITUT mit einer ganzen Reihe an Angeboten darauf vorbereitet und bieten hierfür Lösungen.

Werden Sie der Schnellste!
An vielen Stellen ist zu erkennen, dass Unternehmen sich immer noch die eine oder andere Runde des Wartens genehmigen. Dies ist umso schlimmer, weil tausende Andere auf den Markt drängen und einen abwartenden Mitbewerber sehr schnell überholen.
In jedem Markt gibt es gute und schlechte Performer, aber was ist geboten in einem Markt, in dem es überwiegend nur noch gute, kaum unterscheidbare Lösungen gibt? Der Schnellste der Innovativen wird das Rennen machen. Beobachten Sie sich selber. Wir greifen heute bei dem Kilometer-Regal an Toilettenpapier zu dem Brand der uns einen innovativen Mehrwert an Komfort am lautesten verspricht. Derjenige, der seine Kernqualität besonders in den Fokus bringt. Wenn dann dieses Versprechen auch noch eingehalten wird, entsteht eine Bindung zum Kunden.

Hören Sie auf zu zögern!
Sie und Ihre Mitarbeiter brauchen eine neue Performance im Wettbewerb. Die Grundlage dazu muss ein hinzugewonnenes Wissen sein, welches von außerhalb Ihres Wirkungskreises kommt. Nur Wissen, was von außen hineinfließt, kann Innovation voranbringen. Ein Weiterbildungskonzept sollte garantieren, dass jedwede Qualifikation in einem Workflow nicht nur unter Kontrolle ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, Lücken und Fehler in einem System als Chance zu einem kreativen Fortschritt zu nutzen.
Anfällige Systeme sind nicht das Problem, es sind die Mitarbeiter die zu wenig trainiert sind, damit adäquat so umzugehen, dass sie zu einem Gewinn für das Unternehmen werden. Das Wissen um hier mehr Kompetenz und Sicherheit zu etablieren, kommt aus allen Unternehmensbereichen und Schnittstellen.
Das MANAGER INSTITUT und auch die MANAGER UNIVERSITY bietet Ihnen die Werkzeuge, Seminare Workshops und dezidierte Beratungen um Ihre Mitarbeiter-Performance aktiv zu gestalten.
Das beste Weiterbildungskonzept für den besten Performer. Lassen Sie sich beraten, wie das für Sie aussehen kann.
Ihr O.H.

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