Alle Bildung zielt auf nur ein Ziel ab!

geschrieben am: 28.07.2016 von: Oliver Haberger

Das Verkaufen. Dass ein Produkt letztlich zum Kunden gefunden hat, ist meistens das Ende der Fahnenstange. Sicherlich nicht nur, aber wenn wir das genauer anschauen, könnten Sie mir eventuell doch noch recht geben.

Bildung vermittelt Wissen um einen Vorsprung zu schaffen. Dieser Vorsprung ist nötig, um Projekte umzusetzen, die dazu geneigt sind, die Position eines Unternehmens am Markt, im Umfeld des Wettbewerbes zu stärken. Diese Position ist wichtig, um möglichst viel in diesem Markt bewirken zu können, sprich letzten Endes dort auch verkaufen zu können.

So einfach die Formel „Bildung = höhere Kompetenz = besser verkaufen“ klingt, so schwer scheint sie sich in vielen Unternehmen zu bewähren. Denn kaum eine Disziplin ist schwieriger umzusetzen als die Mitarbeiterschulung. Wir hören von Unternehmen, dass dies ähnlich wie bei der Werbung zu sein scheint, wie es Henry Ford einmal formulierte: „Ich weiß, dass 50% meines Etats in der Werbung rausgeworfenes Geld ist, aber ich weiß nicht welche Hälfte“.

Wissensmanagement hat, um die Unsicherheiten in den Griff zu bekommen, in den letzten Jahren erheblichen Zuspruch bekommen, allerdings stehen wir immer noch am Anfang. Die Messung, wie viel antrainiertes oder in Bildungsmaßnahmen erlerntes Wissen tatsächlich in einem Betrieb umgesetzt werden kann, ist nach wie vor schwer zu erheben. Die Problematik dahinter haben wir im letzten Blog und auch im Juni Newsletter 2016 besprochen.

An Lösungsansätzen mangelt es nicht und weltweit beschäftigen sich Universitäten eingehend mit diesem Thema. Bei vielen dieser Untersuchungen werden auch die Umgebungsvariablen und situativen Parameter eines Lernenden berücksichtigt. Doch was generell nirgends auftaucht ist die Untersuchung der Motivation beim Lernenden. Nun könnte man meinen, es gäbe genügend Motivationstrainer, die landauf landein Mitarbeiter zu allen möglichen Maßnahmen motivieren. Doch wir haben noch von keinem Motivationstraining gehört, welches Führungskräfte zum Lernen motivieren soll.

Ist es nicht vielmehr so, dass man bei einer Führungskraft Weiterbildungswillen voraussetzt? Soweit, dass dies in manchen Anstellungsverträgen niedergeschrieben wurde. „Der Mitarbeiter hat an den von der Firmenleitung anberaumten Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen“ heißt es da manchmal ohne Differenzierung. Die Praxis zeigt dann manchmal das Paradoxon zwischen diesen Anforderungen und dem tatsächlichen Lernverhalten. Um diesem Paradoxon auf den Grund zu gehen, lassen Sie uns doch einmal ein paar provokative Fragen stellen:

1. Sind die Mitarbeiter genügend aufgeklärt, was Bildung bewirken kann? Kennen Sie die Erfolgsformel von Bildung?
2. Hat die Firmenleitung Befürchtungen, wenn jemand zu gut ausgebildet wurde, dass er abgeworben werden könnte?
3. Wie denken Sie über den Zusammenhang von Bildung und Innovationskraft?

Diese Fragen zielen auf die Werte in einem Unternehmen. Werden sie im positiven Sinne beantwortet, sind Sie schon viel weiter, als die meisten.

Doch, kennen die Mitarbeiter die Zusammenhänge zwischen Marktführerschaft und Wissensmanagement? Kennen Ihre Mitarbeiter die Konsequenzen, wenn Wissensbildung vernachlässigt wird? Natürlich kann man nicht negativ motivieren, aber ich gehe davon aus, dass Sie den Wert von innovativen Weiterbildungskonzepten bereits kennen.

Wissen Sie, wie Sie Mitarbeiter dazu motivieren können, mehr zu lernen?

Dieses Wissen ist heute wichtiger als die Inhalte, die vermittelt werden, wichtiger als das direkte Verkaufstraining. Verkäufer ohne Leidenschaft haben wir genug, wir brauchen Menschen, denen Verkaufen nicht nur Spaß macht, sondern sich darin zum Meister ausbilden lassen wollen.

Es gibt tatsächlich viele Anreiz-Systeme, um Mitarbeiter zum Lernen zu bewegen, doch wir wissen heute auch, dass der Schalter, der umgelegt werden muss um zu einer aktiven Motivation zu kommen, in jedem Mitarbeiter selbst liegt. Er selber legt diesen Schalter um, er allein ist verantwortlich für den Wechsel zu einer höheren Wertschätzung von Bildung.

Wie das bewerkstelligt wird? Wenn man weiß wo anzusetzen, ist es einfach. Doch in jedem Unternehmen finden sich andere Parameter. Hier helfen keine allgemeinen Rezepte, sondern nur gezieltes strategisches Vorgehen, welches auf die Kultur des Unternehmens aufsetzt oder diese auf jene Ebene bringt, auf welcher ein ganzes Unternehmen zu einer lernenden Organisation wird. Doch nur lernende Organisationen waren gestern, heute braucht es den „leidenschaftlich lernenden Organismus“, um die nötige Innovationskraft in einem Unternehmen freizusetzen.

Eines ist dabei zu beachten, kein Chirurg kann sich selbst operieren. Sie benötigen jemand von außen, der die Innovationskraft und den Lernwillen und seine Umsetzungskraft analysiert. Jemand der Leidenschaft zur Weiterbildung bereits kennt.

Das MANAGER INSTUT besteht zu 100% aus Mitarbeitern, die leidenschaftlich gerne lernen und wir haben uns alle ebenso „der Leidenschaft des Lernens in Unternehmen“ verschrieben.
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