5 Goldene Regeln für die Online-Bewerbung

geschrieben am: 19.03.2013 von: MANAGER INSTITUT

Immer mehr Unternehmen präferieren die elektronische Bewerbung. Vor allem größere Arbeitgeber verwenden oftmals sogar eigene Formularsysteme, welche eine große Bewerberzahl nach bestimmten Kriterien vergleichen kann. Daneben wird die E-Mail Bewerbung immer mehr zum Standard. Leider, möchte man meinen, da schließlich die kreativen Möglichkeiten arg eingeschränkt werden. Wer dennoch mit einer unkonventionellen Bewerbungsmappe aus der Masse herausstechen will, findet weitere Informationen unter folgender Seite. Da sich die papierlose Bewerbung aber auf absehbare Zeit durchsetzen wird, sollte man sich einmal der grundlegenden Standards vergewissern, um auch auf digitalen Wegen erfolgreich zu sein.

 

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1) Auch wenn eine Bewerbung digital versendet wird, ist stets oberste Sorgfalt geboten. Neben der  passgenau gestalteten inhaltlichen Seite, ist natürlich auch auf eine tadellose Form zu achten. Zwar können PDF-Dateien keine Flecken oder Knicke bekommen. Tippfehler oder eine uneinheitliche Formatierung hinterlassen jedoch auch bei dieser Art der Bewerbung keinen guten Eindruck.

2) Bewerbungen in elektronischer Form sollen die Personalauswahl vereinfachen, weshalb Bewerber unbedingt die Vorgaben in der Ausschreibung beachten sollten. Dies beginnt bei der richtigen Kontaktadresse und geht bis hin zum korrekten Betreff. Während einige Unternehmen nur einen Anhang mit der kompletten Bewerbung wünschen, kann andernorts die Aufteilung auf einzelne Dateien gefordert sein. Häufig ist auch eine maximale Dateigröße für Anhänge angegeben.

3) Ob die Bewerbung nun per Mail verschickt wird oder ob der potenzielle Arbeitgeber ein eigenes Formularsystem verwendet: In jedem Fall sind vollständige Angaben gefragt. Gerade bei Formularen erfolgt die erste Auswahl häufig ohne menschliches Zutun, weshalb offen gelassene Felder bereits ein Ausschlusskriterium sein können.

4) Selbst wenn bei der Online-Kommunikation generell ein etwas aufgelockerter Jargon gepflegt wird, sollte jede Bewerbung die Grundlagen der Professionalität wahren. Daher sind anonyme E-Mail Adressen genauso tabu wie die Verwendung von Emoticons. Zwar ist vorstellbar, dass ein Unternehmen einen „party_king82“ oder ein „cat.girl“ sucht. In den restlichen 99,9 Prozent manövriert sich der Bewerber mit einem solchen Mail-Alias in den virtuellen Papierkorb.

5) Wer eine große Zahl Bewerbungen auf verschiedenen Wegen verschickt, muss zwingend den Überblick behalten, um im Falle einer Rückmeldung sofort reagieren zu können. Eine einfache Tabelle hält fest, wann, für welche Stelle, auf welchem Weg und an welchen Kontakt eine Bewerbung gesendet wurde. Viele Mailprogramme bieten die Möglichkeit, Ordner anzulegen, in denen beispielsweise alle gesendeten Bewerbungen gesammelt werden können.

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